Gute Fachkräfte sind momentan schwer zu finden - dubiose Anbieter ziehen daraus ihren Nutzen.
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Vorsicht bei der Fachkräftesuche!

Fragwürdige Anbieter nutzen den akuten Fachkräftemangel aus.
HWK-Rechtsberater Jan Frerichs erklärt, worauf Betriebe vor Beauftragung achten sollten.

Der Arbeitsmarkt ist leergefegt, die Auftragslage hoch. Die Not, Fachkräfte zu finden ist groß. Da klingt das Versprechen manch eines Dienstleisters wie ein Geschenk des Himmels: Innerhalb weniger Wochen finden wir neues Personal für Sie!

Jan Frerichs, Rechtsberater der Handwerkskammer, rät Betrieben, solche Werbeversprechen aufs genaueste zu prüfen, wenn zum Beispiel Vorkasse in Höhe mehrerer tausend Euro gefordert wird. Auch „Geld-zurück-Garantien“ für den Fall der Erfolglosigkeit helfen wenig, wenn die Zahlung nach mehrmaligen Aufforderungen nicht zurückerstattet wird.

„Schauen Sie sich den Dienstleister und seinen Internetauftritt genau an. Vergleichen Sie die Angaben im Impressum mit denen im Handelsregister, das im Internet eingesehen werden kann. Vermeiden Sie Vorkasse. Vereinbaren Sie lieber eine Bezahlung nach geleistetem Aufwand in Abschlägen oder eine Erfolgsprovision, die erst bei Vertragsschluss mit den neuen Mitarbeitern fällig wird. Fragen Sie nach konkreten überprüfbaren Referenzen und fragen Sie im Kollegenkreis nach Erfahrungen“, so Frerichs.

 

Im Zweifel Kontakt zu Ihrer Innung oder zu uns aufnehmen:

Ass. jur. Jan Frerichs

Telefon 0441 232-263
Telefax 0441 232-55263
frerichs@hwk-oldenburg.de