Förderprogramme der EU helfen, nötige Investitionen zu tätigen oder den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.
© Fenja Gralla

Neue EU-Förderprogramme bis 2027

Die wichtigsten Programme für Handwerker im Überblick:

 

Digitalbonus.Niedersachsen

Zuschuss bei Investitionen in die IT-Sicherheit sowie bei der Einführung oder Verbesserung von Hard- und Software zur Beschleunigung des Digitalisierungsprozesses. Förderhöhe von 3.000 Euro bis 10.000 Euro. Mindestgesamtinvestitionssumme für kleine Unternehmen beträgt 7.500 Euro, für mittlere Unternehmen 15.000 Euro. Einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss von bis zu 40 Prozent bei kleinen Unternehmen und bis zu 20 Prozent bei mittleren Unternehmen. Da die Mittel begrenzt sind, wird eine zeitnahe Antragstellung empfohlen.

MikroSTARTer-Niedersachsen

Das Darlehensprogramm wird ab Ende Juli 2022 neu aufgelegt. Zielsetzung ist die Förderung von Betrieben mit einer nachweislich vorhandenen Finanzierungslücke bei der Bewältigung der kritischen Gründungs-, Wachstums- oder Übergabephase. Der Darlehensbetrag wurde auf 40.000 Euro angehoben und die Laufzeit auf sieben Jahre verlängert. Eine Besicherung dieses Darlehens ist nicht notwendig, eine vorzeitige Tilgung ohne Vorfälligkeitsentschädigung ist möglich. Der Zinssatz bleibt unverändert.


Gründungsprämie im niedersächsischen Handwerk

Hier kann ein einmaliger Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro für Existenzgründungen sowie Unternehmens-
nachfolgen im niedersächsischen Meisterhandwerk beantragt werden. Dieser wird gewährt bei erstmaliger Einstellung eines neuen Mitarbeitenden in Vollzeit, die Antragstellung muss innerhalb von zwei Jahren nach Gründung erfolgen. Die Übernahme von Auszubildenden ist möglich. Das Programm ist bereits gestartet.

Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Kaufmann Joachim Hagedorn
Betriebswirtschaftlicher Berater

Telefon 0441 232-236
Telefax 0441 232-55236
hagedorn@hwk-oldenburg.de