Dr. Matthias Langner (li.), Olaf Kittel und die weiteren AKBiS-Mitglieder tagten in der Handwerkskammer Oldenburg.
© Handwerkskammer Oldenburg / Torsten Heidemann

Den Beginn einer Krise erkennen

Unterstützung bei betriebswirtschaftlichen Schwierigkeiten

Auch wenn die Konjunktur für die meisten Betriebe zurzeit gut läuft, stellt sich die Frage: An welchen Merkmalen erkenne ich, dass sich mein Unternehmen in einer Krise befindet?

Der Arbeitskreis Betriebe in Schwierigkeiten (AKBiS) erarbeitet in diesem Zusammenhang Hilfsmittel zur Erkennung einer wirtschaftlichen Krise und stellt erprobte Maßnahmen und Methoden zur Unternehmenssicherung zur Verfügung. Ziel dieser Arbeit ist es, Krisen möglichst rechtzeitig zu erkennen. Dies setzt allerdings voraus, dass sich die Verantwortlichen möglicherweise betroffener Handwerksunternehmen frühzeitig an die Betriebsberater der Handwerkorganisation wenden. Es gilt der Grundsatz: Je früher die Krise erkannt wird, desto höher die Chancen auf Krisenbewältigung.

„Von dem Arbeitskreis profitieren alle Betriebsberaterinnen und Betriebsberater der Handwerksorganisationen und somit auch die Betriebe, die eine entsprechende Unterstützung in Anspruch nehmen“, so Klaus Hurling. Er begrüßte den Kreis zur jüngsten Sitzung in Oldenburg.

„Die Mitglieder sind erfahrene Beraterinnen und Berater der Handwerkskammern und Fachverbände mit kaufmännischer oder juristischer Ausbildung“, erklärten die Koordinatoren Olaf Kittel von der Kammer Frankfurt-Rhein-Main und Dr. Matthias Langner von der Kammer Wiesbaden. Ein weiteres Ziel des Arbeitskreises ist es, ein Standard-Krisenbewältigungs-Verfahren zu entwickeln, das auch von Banken und Steuerberatern der Handwerksbetriebe akzeptiert und mitgetragen wird.

 

Ihre Ansprechpartner:

Dr. Matthias Langner

matthias.langner@hwk-wiesbaden.de