In diesem Jahr wurden weniger Ausbildungsverhältnisse geschlossen. Bäcker und Fleischer bewegen sich aber auf Vorjahresniveau.
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Kurzfristige Chance auf verspäteten Ausbildungsbeginn wurde im Handwerk genutzt

erstellt am 1. Dezember 2020

Oldenburg. Der Einfluss der Corona-Pandemie hat Einfluss auf die Entwicklung der Ausbildungszahlen im regionalen Handwerk und ist auch noch im vierten Quartal deutlich spürbar. Mit Stichtag 30. November liegt die Differenz im Vergleich zum Vorjahr bei 6,2 Prozent. Das ist im Vergleich zum vorangegangenen Quartal aber dennoch eine deutliche Verbesserung, denn da war die Differenz zum Vorjahr mit 10,1 Prozent deutlich höher. Das spricht dafür, dass viele Jugendliche von der Chance Gebrauch gemacht haben, noch im September oder Oktober eine Ausbildung zu beginnen.

Die Handwerkskammer Oldenburg stellt Rückgänge, ähnlich wie im September dieses Jahres, vor allem bei den Ausbildungsberufen Kfz-Mechatroniker, Elektroniker, Friseur, Kaufleuten für Büromanagement und Maurern fest. Positive Entwicklungen zeigen sich bei der Anzahl der Ausbildungsverträge der Zimmerer, Augenoptiker und Bodenleger. Hier sind leichte Zuwächse zu verzeichnen. Auf Vorjahresniveau bewegen sich Bäcker und Fleischer.

Der Geschäftsbereichsleiter Berufsbildung Kai Vensler nennt als absolute Zahl 2630 neue Auszubildende in diesem Jahr.