Eine Veranstaltung wie in den Vorjahren ist zurzeit nicht zulässig.
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Überraschungspaket statt Händedruck

Infektionsgeschehen lässt Meisterfeier nicht zu

erstellt am 4. September 2020

Oldenburg. Aufgrund der anhaltenden Beschränkungen bei Großveranstaltungen muss die Handwerkskammer Oldenburg die zunächst verschobene Meisterfeier 2020 nun ausfallen lassen. „Wir waren sehr zuversichtlich, dass wir die Meisterbriefe am 14. November persönlich hätten überreichen können. Die neuesten Entwicklungen zeigen aber, dass dies so nicht möglich ist“, erklärt Kammerpräsident Eckhard Stein. Eingeladen waren 596 Meisterinnen und Meister. Wie in den Vorjahren mit über 1000 Gästen zu feiern, ist zurzeit unzulässig.

Die Ehrungsveranstaltung war in der Weser-Ems-Halle geplant. „Die Gesundheit aller Beteiligten ist letztlich das Wichtigste“, so Stein. Die Meisterbriefe werden in diesen Tagen per Post verschickt. „Das ist aber nur der erste Teil einer Versandaktion, die wir nun statt einer Feier für die Meisterinnen und Meister geplant haben. Es folgt noch ein Überraschungspaket in der zweiten Oktoberhälfte“, kündigt der Präsident an.

Der Meistertitel ist das zentrale Qualitätsmerkmal für Führungskräfte im Handwerk. Die Meisterprüfung ist in den Verordnungen zu den jeweiligen Gewerken geregelt und wird von den Meisterprüfungsausschüssen in den Handwerkskammern abgenommen. In Oldenburg besteht die Besonderheit, dass angehende Meister unter anderem in drei großen Bildungseinrichtungen auf die Meisterprüfung vorbereitet werden. Diese sind: die Fachlehranstalt Oldenburg für Friseure und Kosmetiker, das Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik sowie das Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer. Sie arbeiten unter dem Label „Oldenburg – Stadt der Meisterschulen“ zusammen.