Auszubildende im Handwerk sind grenzüberschreitend mobil

Viel Bewegung zwischen Deutschland und Frankreich

erstellt am 22. Januar 2018

Oldenburg/Berlin. Mehr junge Auszubildende für einen Auslandsaufenthalt im Partnerland zu gewinnen, ist das Anliegen des heutigen „Deutsch-Französischen Tages der Mobilität von Auszubildenden in Europa“. Bei den Feierlichkeiten in Berlin wird an die Unterzeichnung des Élysée-Vertrages erinnert, mit dem vor genau 55 Jahren eine enge deutsch-französische Zusammenarbeit besiegelt wurde.

Auch bei der Handwerkskammer Oldenburg besteht eine Partnerschaft mit einer französischen Kammer. Die „Chambre de Métiers et de l’Artisanat de la Charente-Maritime“ hat ihren Sitz in La Rochelle. Für den Lehrlingsaustausch zeichnet Kirsten Grundmann verantwortlich. Die Mobilitätsberaterin der Handwerkskammer unterhält viele Kontakte in europäische Länder. „Auslandspraktika erweitern die Kompetenzen“, sagt Grundmann und verweist auf handwerkliches Können, die Fremdsprache und die Persönlichkeit.

In Abstimmung mit dem Ausbildungsbetrieb ist ein Auslandspraktikum möglich. Für den Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, kann die grenzüberschreitende Berufsausbildung dazu beitragen, „die Attraktivität beruflicher Bildung insgesamt zu erhöhen und zudem die Grundlage für künftige gute wirtschaftliche und kulturelle Verbindungen über Grenzen hinweg zu legen.“ Kleine und mittlere Betriebe erhalten mit der Mobilitätsberatung eine kompetente und flächendeckende Unterstützungsstruktur, so Wollseifer anlässlich der Feierlichkeiten.


Informationen:

Kirsten Grundmann
Mobilitätsberatung

Telefon 0441 232-275
Telefax 0441 232-55275
grundmann@hwk-oldenburg.de