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Neue Chancen auf Förderung

Handwerkskammer: Betriebe aus drei Landkreisen profitieren

erstellt am 6. April 2017

Oldenburg/Hannover. Die Landesregierung hat einen Verhandlungserfolg in Brüssel erzielt: Ab sofort können unter anderem in den Landkreisen Cloppenburg, Ammerland und Wesermarsch Investitionen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) unter bestimmten Voraussetzungen wieder finanziell gefördert werden. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

„Förderberechtigt sind Betriebe mit überwiegend überregionalem Absatz in den genannten Landkreisen, wenn sie nach Prüfung durch die Förderbank des Landes Niedersachsen, der NBank,  mindestens 50 Punkte in einem Scoring-Verfahren erhalten“, erklärt Klaus Hurling, betriebswirtschaftlicher Berater der Handwerkskammer. Ausnahmen im Handwerk sind Dentallabore und personenbezogene Dienstleistungen. Sie fallen nicht in die einzelbetriebliche Investitionsförderung.

Dass die EU-Kommission überhaupt einer entsprechenden Erweiterung der Fördergebietskulisse für den Einsatz von EFRE-Mitteln in Niedersachsen in ehemaligen D-Fördergebieten zugestimmt hat, geht auf einen Antrag der niedersächsischen Landesregierung zurück. Die im Jahr 2015 seitens der EU-Kommission ausgesprochene regionale Beschränkung der EU-Wirtschaftsförderung konnte damit weitgehend aufgehoben werden. „Die Fördergerechtigkeit in Niedersachsen ist wieder hergestellt und verschafft vielen Unternehmen und Kommunen neue Entwicklungsperspektiven“, freut sich Wirtschaftsminister Olaf Lies.

Infolge der aktuellen Entscheidung können nunmehr wieder alle Landesgebiete gefördert werden, deren Wirtschaftskraft unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Dies sind neben den oben genannten Gebietskörperschaften 29 weitere Landkreise und kreisfreie Städte (siehe Karte).

Ansprechpartner bei der Handwerkskammer:

Dipl.-Kaufmann Klaus Hurling
Betriebswirtschaftlicher Berater

Telefon 0441 232-237
Telefax 0441 232-55237
hurling@hwk-oldenburg.de