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Im Handwerk steigt die Zahl der Auszubildenden

Über 150 geflüchtete Personen haben eine Lehre begonnen

erstellt am 4. Oktober 2017

Oldenburg. In den ersten neun Monaten des Jahres hat die Lehrlingsrolle der Handwerkskammer Oldenburg 2830 Lehrverträge eingetragen. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 62 Lehrverträgen beziehungsweise von 2,2 Prozent. Zu den neuen Auszubildenden gehören auch 156 geflüchtete Personen. Die meisten stammen aus Syrien (66 Auszubildende), Afghanistan (49) und dem Irak (28).

Steigende Ausbildungszahlen sind in den beiden Gewerbegruppen Bau- und Ausbau sowie Elektro und Metall um 4,6 Prozent bzw. um 6,0 Prozent zu verzeichnen. Hierbei sind insbesondere die Ausbildungsberufe Metallbauer/in mit einem Anstieg auf 194 (plus 29) Lehrverträge, Dachdecker/in auf 68 (plus 16) und Maurer/in auf 115 (plus elf) zu nennen.

In der Gewerbegruppe „Bekleidung/Textil/Leder“ wird der Rückgang von 20 auf acht Lehrverträge durch den Ausbildungsberuf Raumausstatter/in (minus zwölf) hervorgerufen. Im Nahrungsmittelhandwerk haben 34 Bäcker/innen (minus acht) und elf Konditoren/innen (minus neun) eine Ausbildung begonnen.

Nach regionalen Aspekten ist der größte Zuwachs im Bereich der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg mit 600 neuen Lehrverträgen (plus 51) zu verzeichnen, gefolgt von der Kreishandwerkerschaft Oldenburg mit 508 (plus 43). Weniger Lehrverträge als im Vorjahreszeitraum wurden in den Gebieten der Kreishandwerkerschaften Jade mit 347 (minus 31) und Ammerland mit 366 (minus 26) abgeschlossen.