Mit vier Säulen zur Nachhaltigkeit

Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit für uns? Diese Frage hat sich die Firma Hermes Systeme GmbH gestellt und sie in einer Broschüre beantwortet.

Nachhaltigkeit ist ein Begriff mit vielen Facetten. Der eine denkt dabei an Recycling von Wertstoffen, der nächste an regenerative Energieformen und ein anderer vielleicht an das Frühstücksei vom Bio-Huhn heute morgen. Die Firma Hermes Systeme GmbH aus Wildeshausen hat sich jetzt mit dem Begriff der Nachhaltigkeit auseinandergesetzt und ihn für sich in einer Broschüre definiert.

„Bis vor zwei Jahren war der Begriff ‚Nachhaltigkeit‘ für uns nur eine Worthülse, die von vielen genutzt wird, um Werbung zu machen. Auf einmal war alles und jeder nachhaltig. Doch je länger wir uns damit beschäftigten, desto spannender wurde das Thema“, erzählt Geschäftsführer Ingo Hermes.

Die Unternehmensstruktur gründlich durchleuchten

Für Hermes steht die Nachhaltigkeit eines Unternehmens auf vier Säulen: Firmenkultur, Wirtschaftlichkeit, Soziales Engagement, Ökologische Verantwortung. „Wir haben nicht von heute auf morgen gesagt: ‚Jetzt sind wir nachhaltig.‘ Das ist ein ständiger Veränderungsprozess, der über die Jahre gewachsen ist und auch noch weiter wächst. Für uns ist Nachhaltigkeit nicht nur ein Projekt, sondern eine Einstellung.“ Er sei aber sehr überrascht gewesen, wie viel in ihrer Unternehmensstruktur schon nachhaltig war: „Die ökologische Verantwortung, also der schonende und nutzerorientierte Umgang mit  Ressourcen liegt uns als Spezialist für Automatisierungstechnik natürlich in den Genen. Mit unseren Systemen helfen wir auch den Kunden, ökologisch zu handeln.“ Ebenso sei die Wirtschaftlichkeit im Unternehmen verankert. „Unsere Stammkunden sind dafür der richtige Maßstab“, schmunzelt Hermes. „Wenn Qualität und Preis nicht zusammenpassen würden, wären die schließlich nicht mehr da.“

Familienunternehmen im wahrsten Sinne des Wortes

Herzensangelegenheiten sind für ihn die Firmenkultur und das soziale Engagement der Firma. Das kann Elektromeisterin Ilona Görle nur  bestätigen. Sie ist seit elf Jahren bei Hermes angestellt und nach ihrer Aussage war Nachhaltigkeit vor allem in Bezug auf die Mitarbeiter schon immer ein Thema: „Hermes ist ein Familienunternehmen im wahrsten Sinne des Wortes. Hier kümmert man sich umeinander und denkt aneinander. Man ist nicht nur ein kleines Rädchen im Getriebe, sondern gehört zu einem Team.“ Besonders im Gedächtnis geblieben ist ihr die Zeit, als sie Mutter geworden ist. „Ab da war das von Hermes angebotene Teilzeitmodell für mich sehr wichtig. Ich konnte mir die Arbeitszeit fl exibel einteilen. Wenn es geht, wird hier alles möglich gemacht, damit man Familie und Beruf gut unter einen Hut bekommt“, beschreibt Görle die Unternehmenskultur. Positiv aufgefallen sind ihr auch die Mitarbeitergespräche:„Sie finden regelmäßig mit dem Abteilungsleiter statt. Es gibt einen Beurteilungsbogen als Gesprächsgrundlage. So weiß man immer wo man steht und es bietet sich auch die Gelegenheit, selber Probleme oder Anliegen anzusprechen.“

Mitarbeiter entscheiden bei sozialen Projekten 

Das soziale Engagement der Firma hat mit dem Mitarbeiterrat „Hermes hilft“ eine neue Dimension bekommen. „Hier sammeln die Mitarbeiter Ideen für neue Projekte. Voraussetzung ist, dass es einem humanitären Zweck dient“, erklärt Hermes. Besonders in der Region hat sich das Unternehmen engagiert. So unterstützen sie unter anderem die pro Werkstätten Himmelsthür in Wildeshausen, das Kinderhospiz Löwenherz in Syke und den örtlichen Rotary Club. Da die Ideen von den Mitarbeitern selber kommen, sei die Bereitschaft, sich zu engagieren, um so größer.

Die Idee, diese ganzen Punkte in einer Broschüre zusammenzufassen, entsprang einem sehr praktischen Grund: „Bei öffentlichen Ausschreibungen wird immer häufiger nach nachhaltigen Unternehmen gefragt. So hat man direkt etwas in der Hand, um es zu belegen“, freut sich Hermes.

Ansprechpartner zum Thema Nachhaltigkeit:

Dipl.-Kaufmann Klaus Hurling
Betriebswirtschaftlicher Berater

Telefon 0441 232-237
Telefax 0441 232-55237
hurling@hwk-oldenburg.de

Dipl.-Kaufmann Joachim Hagedorn
Betriebswirtschaftlicher Berater

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Telefax 0441 232-55236
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Dipl.-Kauffrau Susann Ruppert
Betriebswirtschaftliche Beraterin

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Telefax 0441 232-55235
ruppert@hwk-oldenburg.de